Klassenfahrt nach Manderscheid

klassenfahrt nach_manderscheid_20170612_1350245091

Tag 1:

Wir wollten auf Klassenfahrt fahren, doch verpassten den Bus nach Manderscheid, wegen einem Busfahrer, der uns falsch informierte und der nächste Bus würde erst in 2 Stunden fahren. So ein Pech aber auch!

Dafür fuhren wir mit dem Bus nach Wittlich und aßen ein Eis. Danach fuhren wir mit dem Bus nach Manderscheid. Inzwischen waren wir in der Jugendherberge angekommen und hatten sogar einen eigenen Zimmerschlüssel. Wir wohnten im Zimmer OG 12.

Am Anfang haben die Jungs an Benjamins Kombination vom Koffer herumgedreht. Dann bekam Benjamin seinen Koffer nicht mehr auf, aber irgendwann hat er es doch geschafft, seinen Koffer zu öffnen. Vor der Jugendherberge gab es auch noch einen Spielplatz mit 2 Schaukeln, 1 Rutsche, 1 Wippe, 1 Sandkasten und 1 Wackelmotorrad. Wir waren auch noch auf einem Spielplatz. Die Klasse war auch noch in einem Laden, wo wir selber 2 Kerzen machen durften. Bei der einen Art eine normale Kerze zu machen, war ein Topf mit heißem Bienenwachs im Raum, wo wir einen Docht ganz oft in das heiße Wachs tunken sollten.

Bei der zweiten Art sollten wir eine Kerze aus heißem weichem Wachs formen, die wir danach dann in kaltes Wasser legen sollten, damit sie abkühlt und fest wird. Die Kerzen wurden wirklich schön. Am Ende konnten wir wenn wir wollten noch etwas aus dem Laden kaufen. Es gab auch Seife mit speziellen Gerüchen. Dann sind wir wieder zurück zur Jugendherberge gegangen.

Am Abend besichtigten wir eine Burg (Manderscheider Niederburg), wo ein Burgführer uns etwas über die Burg erzählte.

Der Tag war sehr schön.

In der Nacht schlief ich bei einer Klassenkameradin und nicht in meinem Einzelbett.

P.S.: OG 12 also unser Zimmer war das größte Zimmer

 

Tag 2:

Heute haben wir ein Floß gebaut und eine Schatzsuche gemacht. Das Floß bauen war voll cool, wir durften mit dem Floß auch ins Wasser. Einmal durfte ich lenken. Wir haben mit einer Klasse aus Burbach die tollen Dinge gemacht, weil wir mit unserer Klasse zu wenige gewesen wären. Ich und die anderen aus der Klasse haben sogar Freunde gefunden. Wir waren auch noch an der Lieser. Ein Junge hat einem anderen aus Versehen einen Stein gegen den Kopf geworfen, weil er nicht gehört hatte, dass er gerufen hatte „Alle rüber!“. Der Junge hat sehr geblutet. Zum Glück hatte Frau Breitenbach einen Erste-Hilfe-Koffer dabei. Jetzt ist es inzwischen schon Nacht und alle anderen in meinem Zimmer schlafen schon. Ich bin die einzige, die momentan in unserem Zimmer noch nicht schläft. Übrigens sind Jugendliche aus einem anderen Land für diese Nacht in der Jugendherberge angekommen und ich schreibe bis jetzt noch.

Ich, Michele, Julia, Ciara und Zoe haben uns Süßigkeiten und Getränke gekauft für unsere Süßigkeitenparty, wo auch die Jungs vom anderen Zimmer dabei waren, die ebenfalls ihre Süßigkeiten mitgebracht haben. Es gibt hier auch eine Slachy-Maschine mit den Sorten rot und blau. Die Sorten konnte man sich selber einfüllen. Wir sind alle mit Haare waschen nacheinander Duschen gegangen. Zoe hatte Kopfweh und Bauchweh, genauso wie Mathis. Während wir Duschen waren, haben die Jungs unserer Klasse die ganze Zeit Klopfstreiche gespielt und haben versucht reinzukommen, obwohl wir ausdrücklich gesagt haben, dass wir Duschen und die nicht reinkommen sollen, dass sie nicht durch die Gänge laufen sollen wie wilde Tiere und dass die aufhören sollen, mit den doofen Klopfstreichen. Nach dem Duschen mussten wir die nassen Haare kämmen. Wir haben und gegenseitig Fischkräten-zöpfe gemacht. Wir haben noch zwei oder drei Mal Ratefix gespielt. Nach der Süßigkeitenparty hatten wir alle einen Zuckerschock und sind wie wild durch das Zimmer gerannt, gesprungen und gerollt. Wir haben auch viel geschrien und danach hatten wir alle Halsweh wie verrückt. Dann haben wir uns alle die Zähne geputzt, sind zur Toilette gegangen, haben uns den Schlafanzug angezogen und haben uns hingelegt. Heute schlafe ich bei Julia im Bett und meditiere nicht, sondern schreibe. Frau Tömmes hat uns ihr I-Pad gegeben um einen Text für die Frau Zimmer zu gestalten, weil die Frau Zimmer nicht mehr arbeitet und in Rente geht. Das I-Pad liegt immer noch bei uns im Zimmer und wir müssen es morgen zurückgeben.

Tag 3:

Wir mussten nach dem Frühstück noch unsere Betten beziehen und die Wäsche in einen Wäscheständer tun. Mit unserem Gepäck sind wir dann wieder auf den Spielplatz in Manderscheid gegangen. Manche von uns waren mit Frau Tömmes zur Oberburg gewandert. Der Rest blieb auf dem Spielplatz. Dann sind wir gemeinsam mit dem Bus wieder zurück zum Wittlicher Bahnhof und von dort mit dem Zug nach Salmtal gefahren. Ich war zwar sehr müde, musste aber sofort danach noch zur Synagoge, weil wir mit den Ballett-Gruppen einen Auftritt hatten und am Ende noch Urkunden verliehen worden sind.