Schulprofil

Unser Kollegium fühlt sich verpflichtet, den Bildungs- und Erziehungsauftrag zu erfüllen, indem wir alle Kinder in ihrer Individualität annehmen, sie schützen und stützen und im Klassenverband integrieren,ihre personale und soziale Kompetenz stärken, sie zu selbständigem Lernen und Arbeiten anleiten, ihnen umfassende Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln und sie dabei zum wirksamen Lernen und Leisten herausfordern.

Mit Beschluss der letzten Gesamtkonferenz wird im Benehmen mit dem Schulelternbeirat deshalb auch im kommenden Schuljahr 2014/15 weiterhin die Ziffernnote in Klassenstufe 3 ausgesetzt.

Die Leistungsbeurteilungen und die Zeugnisse erhalten eine Verbalbeurteilung, die den individuellen Lernfortschritt, die Leistungsbereitschaft und die in der Lerngruppe erbrachte Leistung der Schüler berücksichtigt.


Schwerpunkte unserer schulischen Qualitätsarbeit

Schwerpunkt: Förderung und Steigerung der Lesekompetenz

     Schulischer Qualitätsschwerpunkt seit dem Schuljahr 2007/08 ist die Intensivierung  und Überprüfung von Maßnahmen zur Verbesserung der Lesekompetenz, insbesondere des Leseverständnisses.

Was ist Lesekompetenz?

     Lesen ist eine elementare Kompetenz. Es ist mehr als nur Buchstaben und Wörter wieder erkennen. Lesen ist Vorraussetzung für lebenslanges Lernen. Lesekompetenz umfasst die Fähigkeiten des Textverstehens, des Nutzens eines Textes und des Reflektierens über Texte.Somit müssen unsere Kinder lernen, flüssig zu lesen (Lesetechnik), Informationen, die sie dem Gelesenen entnehmen, für sich selbst zu nutzen bzw. anderen mit eigenen Worten wiedergeben zu können (Sinnentnahme). Dabei ist uns sehr wichtig, dass die Kinder Freude am Lesen haben (Leselust). Die Leselust erhalten und fördern wir u.a. durch schulische Maßnahmen wie

Regelmäßiges Vorlesen einer Lesepatin (Klasse 1 und 2)

Aktion „Lesewurm“ (Steigerung der Lesefertigkeit)  (Klasse 1 oder 2)

Lesen von Ganzschriften im Klassensatz (alle Klassen)

Vorlesen in der Schulbücherei

Nutzung der schuleigenen Schulbücherei/ regelmäßige Buchausleihe (Elternteam)

Leseecken in den Klassenräumen

Thematische Lesekisten der Kreisergänzungsbücherei

Besuch der Stadtbücherei Wittlich

Besuch einer Buchhandlung am Tag des Buches (Klasse 4)

Lesenächte (Klasse 3 oder 4)

Teilnahme am "TV-Mini-Klasse-Projekt" (Klasse 4)

Autorenbegegnungen

Vorstellen von Lieblingsbüchern

Schüler/innen lesen in der Kita Dreis 

Teilnahme an "Tag(e) des Lesens"/ "Bundesweiter Vorlesetag"

Bücherbaum "Bring ein Buch - Nimm ein Buch" (Tausch eigener Bücher)

Teilnahme am Lesesommer Rheinland-Pfalz (Klassen 2-4)

Teilnahme "Dezembergeschichten"/ „Adventskalender“ (Stadtbücherei Wittlich)

Alltagstipps zur Mediennutzung/ Ratgeber für Eltern (Stiftung Lesen)


Schwerpunkt: Pädagogische Schulentwicklung "Umgang mit Heterogenität"

Zweijähriges Fortbildungsprogramm des Kollegiums (2011 –13)

Zielsetzung Kollegium: Erwerb von Strategien zur systematischen Weiterentwicklung des Unterrichts und kollegialer Austausch mit zwei Grundschulen

Zielsetzung Schüler/innen: Erwerb von Methoden-, Kommunikations- und Teamkompetenzen zu Steigerung des eigenverantwortlichen Arbeitens


Schwerpunkt: Naturwissenschaftlich-mathematisches Lernen

Auszeichnung als MINT-freundliche Schule 2012 und 2015

Förderung einer Knobelaufgabenkultur in den Klassen 1-4

Teilnahme am Känguru-Wettbewerb mit den Klassenstufen 3 und 4 seit 2008

Teilnahme am Känguru-Adventskalender

Einrichtung eines NAWI-Tages (2011/12: Luft, Wasser, Schall, Elektrizität / 2012/13: Spinnen-Tag sowie Forscher- und Entdeckertage mit dem Ada-Lovelace-Team der Uni Trier/ 2013/14 und 2014/15 und 2015/16: Forscher- und Entdeckertage mit Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen, Realschule Plus Salmtal)

Bachexkursionen mit Klasse 4 (Unterstützung durch Herrn Dr. Harald Fuchs)

Tag der Mathematik

AG "Experimente", "Kochen", "Computer", "Natur und Technik"

Wandertage zum Kennenlernen der heimischen Tier- und Pflanzenwelt (Unterstützung durch Herrn Werner Follmann)

Nutzung der Schul-Homepage zur Präsentation von Schülernachrichten

Nutzung von Spielen und Baukästen zum naturwissenschaftlich-mathematischen Lernen

Teilnahme an "Jugend forscht" 2009/10 und 2010/11 (Unterstützung durch Herrn Dr. Harald Fuchs)

Teilnahme am Tag der Artenvielfalt seit 2012/13


Schwerpunkt: Übergang Kindertagesstätte - Grundschule 

Ein behutsamer Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule macht eine enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen Kindertagesstätte und Grundschule unabdingbar. Ziel ist es, dass die Kinder unter Berücksichtigung ihrer individuellen Ressourcen über elementare Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, die die Grundlage für die Arbeit in der Grundschule darstellen. Hierzu gehören sowohl ausreichende sprachliche Kenntnisse als auch Schlüsselqualifikationen wie beispielsweise das Durchhaltevermögen eine Sache zu Ende bringen zu können oder beispielsweise sich als Teil der Gemeinschaft zu sehen und sich zurücknehmen zu können.

Ganz besonders im letzten Jahr vor der Einschulung erleichtert ein rhythmisierter Tagesablauf den dann folgenden Übergang in die Grundschule. Der Inhalt der Erziehungs- und Bildungsempfehlungen für Rheinland-Pfalz bietet eine wesentliche Grundlage zur Erreichung der genannten Ziele, doch heißt das nicht gleichzeitig, dass alle Kinder am Ende ihrer Zeit in der Kindertagesstätte die gleichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten besitzen. Daher legen wir von Beginn an Wert auf einen gegenseitigen Austausch zwischen beiden Institutionen. Wir nehmen regelmäßig den Entwicklungsstand der Kinder in den Blick und arbeiten so gemeinschaftlich an einer bestmöglichen Förderung für jedes einzelne Kind. Kurz vor dem Schuleintritt, besucht die zukünftige Klassenlehrerin die Kindertagesstätte und tritt so mit den Schulneulingen in Kontakt. Bei der gemeinsamen Reflexion zwischen Lehrperson und ErzieherInnen hat die Orientierung an Ressourcen und Kompetenzen der Kinder oberste Priorität. Ein wechselseitiger Informationsfluss zwischen beiden Einrichtungen bildet eine wichtige Grundlage in der gemeinsamen Arbeit.

Bei uns gestaltet sich die Zusammenarbeit mit der Grundschule überdies durch turnusmäßige Konferenzen, bei denen wir gemeinsame Aktionen wie beispielsweise den Schulbesuch, das Spiel- und Sportfest, diverse Wanderungen, Theaterfahrten, Gottesdienste und den Lehrerbesuch im Vorschultreff der Kindertagesstätte planen und aufeinander abstimmen.

Diese ersten Begegnungen können dazu beitragen, dass die Kinder mit Zuversicht und Vorfreude ihrer Grundschulzeit entgegen gehen. Sie lernen Schulgebäude und Klassenräume kennen, begegnen während der vielfältigen Besuche ihren Paten aus der Grundschule, erleben den Rhythmus von Unterricht und Pause und haben die verschiedenen Lehrpersonen schon einmal kennenlernen können.

(Kindertagestätte Dreis)